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  Weltjugendtag 2009
 
 
   


Weltjugendtag 2009
Himmlischer Weltjugendtag

72-Minuten-Aktionen wohin das Auge blickt: Am Bauzaun neben dem Münster wird ein 72-Stunden-Graffiti gesprüht, Jugendliche verteilen 72-Stunden-Luftballons an Kinder in der Innenstadt, 25 Waghalsige lassen sich sogar von der Decke des Münsters abseilen ...



Ein wirklich abwechslungsreiches Programm erwartete am Samstag vor Palmsonntag mehr als 800 junge Leute aus der ganzen Erzdiözese im Freiburger Münster. Der diözesane Weltjugendtag stand diesmal unter dem Motto der 72-Stunden-Aktion: "Uns schickt der Himmel".

Das dieses Motto nicht nur ein Zeichen von christlichem Selbstbewusstsein sein, sondern auch Auswirkungen darauf haben sollte, wie die Jugendlichen mit anderen Menschen umgehen, daran erinnerte Weihbischof Paul Wehrle in seiner Katechese. "In den Aktionen der 72-Stunden-Aktion geht es um Begegnung, Zuwendung und Beziehung", erklärte der Weihbischof. So ging es auch beim "72-Stunden-Warm-Up" beim diesjährigen Weltjugendtag um Begegnung und Beziehung aber natürlich auch um Action und Spaß.

 


Weltjugendtag 2009
Begegnung und Beziehung

Begegnung stand zum Beispiel bei dem Projekt "Let´s talk about - Religion" im Vordergrund. Dafür waren Jugendliche der muslimischen Jugend Deutschlands ins Münster gekommen. Im Dialog zwischen christlichen und muslimischen Jugendlichen gewannen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessante Einblicke in den Glauben der anderen. Schnell wurde klar, dass es zwischen den Gläubigen der verschiedenen Religionen viel Verbindendes gibt.
Bei einer anderen 72-Minuten-Aktion ging es darum, 72 Rosen an die Bewohnerinnen und Bewohner des Heiliggeiststiftes zu verteilen. Auch hier konnten die Jugendlichen erleben, wie leicht es ist, auf andere Menschen zu zugehen und wieviel Freude schenke nicht nur den Beschenkten machen kann.

 
                                                    
72-Stunden-Warm-Up

Weltjugendtag 2009

Doch wie bei der "großen" 72-Stunden-Aktion ging es auch beim Weltjugendtag nicht ausschließlich um Begegnung. Kreativ wurde es an einem Bauzaun neben dem Münster: Dort sprühten Jugendlichen unter professioneller Anleitung ein 72-Stunden-Graffiti. Andere zogen mit Kameras und Aufnahmegeräten in die Innenstadt, machten 72-Stunden-Fotos mit Passanten und fragten sie, wen für sie der Himmel schickt. [die Ergebnisse gibt es bald hier]. Auch beim Verteilen von 720 72-Stunden-Luftballons an Kinder in der Fussgängerzone stand mit Sicherheit der Spaß im Vordergrund.

 

Einfach Himmlisch

 

Weltjugendtag 2009
Der Spaß schien manchem, der bei der wohl spektakulärsten Aktion des Weltjugendtags mitmachte zeitweilig zu vergehen. Durch ein Loch in der Decke des Münsters konnten sich Jugendliche abseilen lassen. Bei einem Höhenunterschied von 32 Metern konnte man da manchem schon die Angst ansehen. Aber am Ende sind alle Himmelsboten wohlbehalten auf der Erde angekommen und hatten einmal ganz unmittelbar erlebt wie es sich anfühlt vom Himmel geschickt zu werden.

Ob an der Graffitiwand, in der Innenstadt oder in einem der vielen Winkel des Freiburger Münsters für die Jugendlichen war der Weltjugendtag 2009 eine runde Sache und eine tolle Einstimmung auf die 72-Stunden-Aktion im Mai.

 


>> Mehr Fotos vom Weltjugendtag gibt es hier