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| Ursula Fehling, BDKJ-Bundesvorsitzende |
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Sie bezeichnet die Maßnahmen als „einseitig“, da sie zu Lasten von Menschen in Armut gingen. „Gerade im europäischen Jahr gegen Armut und Ausgrenzung ist es ein schlechtes Zeichen, dass auf Kosten der Gruppen, die ihre Rechte am Schlechtesten durchsetzen können, gespart wird“, so Fehling. Dabei seien Jugendliche die am stärksten von Armut betroffene Gruppe in der Gesellschaft. „Viele Jugendliche haben Schwierigkeit, sich in den Erwerbsarbeitsmarkt zu integrieren und brauchen Unterstützung - auch vom Staat. Er muss Hilfe bieten zur Befähigung für ein eigenverantwortliches Leben“, so Fehling. Aber schon jetzt werde durch Sanktionen bei jugendlichen Hartz-IV-Empfängerinnen und -empfängern das Existenzminimum angegriffen. „Das Sparpaket darf nicht nur Klientelinteressen berücksichtigen, sondern muss alle gesellschaftlichen Gruppen beteiligen.“ |